2. Februar – Tag des Igels
Warum der kleine Stachelträger unsere Aufmerksamkeit verdient
Am 2. Februar steht ein stiller, aber ungemein wichtiger Gartenbewohner im Mittelpunkt: der Igel. Der Tag des Igels macht auf die Bedürfnisse dieses faszinierenden Säugetiers aufmerksam – und darauf, wie sehr sein Überleben inzwischen von unserer Rücksicht abhängt.
Ein Leben zwischen Stacheln und Gefahren
Igel sind vor allem dämmerungs- und nachtaktiv. Sie durchstreifen Gärten, Parks und Waldränder auf der Suche nach Insekten, Würmern und Schnecken. Doch ihr Lebensraum schrumpft: Versiegelte Flächen, aufgeräumte Gärten, Pestizide und der Straßenverkehr setzen den Tieren stark zu. In vielen Regionen gilt der Igel mittlerweile als gefährdet.
Winterschlaf – eine kritische Zeit
Rund um den 2. Februar befinden sich die meisten Igel noch im Winterschlaf. Jede Störung kostet wertvolle Energie. Wird ein Igel jetzt aufgeweckt, kann das lebensbedrohlich sein. Deshalb gilt: Laubhaufen, Reisig und mögliche Unterschlüpfe im Winter unbedingt in Ruhe lassen.
So können wir Igel schützen
Der Tag des Igels ist eine gute Gelegenheit, selbst aktiv zu werden:
-
Naturnahe Gärten zulassen: Laub liegen lassen, Wildhecken pflanzen
-
Durchgänge schaffen: Kleine Öffnungen in Zäunen ermöglichen Wanderungen
-
Keine Gifte verwenden: Pestizide reduzieren das Nahrungsangebot
-
Vorsicht bei Gartenarbeiten: Besonders bei Motorsensen und Feuern
-
Wasser bereitstellen: Flache Schalen helfen in trockenen Zeiten
Ein kleiner Einsatz mit großer Wirkung
Igel sind nützliche Insektenfresser und ein wichtiger Teil unseres Ökosystems. Der 2. Februar – Tag des Igels erinnert uns daran, dass Artenschutz oft direkt vor der eigenen Haustür beginnt.
Wer heute einem Igel hilft, bewahrt ein Stück lebendige Natur – und sorgt dafür, dass es auch in Zukunft in unseren Gärten leise raschelt.

